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Digitaler Judo-Pass

Bereits seit einiger Zeit plant der DJB die Umstellung vom Papierpass zum digitalen Judopass.

Bereits im Jahr 2025 wurde in höheren Ligen eine digitale Wettkampflizenz benötigt. In den folgenden Jahren wird dies immer stärkere Auswirkungen auch auf die kleineren Kreisligen haben. Insbesondere wird es ab 2026 keine Bestellmöglichkeit für Papierpässe mehr geben und auch die bisherigen Jahreslichtmarken werden wohl durch QR-Code-Marken bzw. digitale Lizenzen ersetzt.

Zur Nutzung des digitalen Judopasses ist ein Account bei Dokume notwendig. Wer auf einem Mobilgerät unterwegs ist, kann die offizielle App unter https://play.google.com/store/apps/details?id=de.djb.judopass abrufen und installieren.

Kinder bis 13 Jahre müssen zwangsweise über einen Eltern-Account eingerichtet werden. Danach können diese aber über eine eigene E-Mail-Adresse und ein von den Eltern für das Kind gesetzte Passwort sich auch selbstständig in der App einloggen. Alternativ verwalten die Eltern den Kinderaccount - dann ist gegebenenfalls das Ausdrucken eines QR-Codes für die Kinder für die Teilnahme an Wettkämpfen notwendig.

Der Dokume/Judo-Pass-Account muss zur Nutzung erst mit dem Verein verknüpft werden. Dies geschieht durch einen von uns an die Mitglieder auszugebenden, personalisierten QR-Code.

Danach müssen die Nutzungsbedingungen des Deutschen Judo-Bundes akzeptiert werden (dies geschieht nach der Verknüpfung per Aufforderung in mehreren E-Mails).

Danach sind die hinterlegten Mitgliedsdaten zu kontrollieren. Hier ist insbesondere auf die korrekte Schreibweise von Namen und auf das korrekte Geburtsdatum zu achten.

Erst danach kann eine tatsächliche Digitalisierung des Passes durch den Verein angestoßen werden. Hierfür benötigt der Verein ein aktuelles Lichtbild (Passfoto) in digitaler Form.

Der Judoka muss dann die digitalen Passdaten ergänzen. Hierzu muss die bisherige Passnummer und die bisherigen Prüfungen eingetragen werden (mit Datum und Prüfer). Die Informationen dazu findet man im bisherigen Papierpass.

Der Verein plant in Kürze eine Infoveranstaltung. Hierfür wäre es sinnvoll, wenn die Judo-Pass- App bereits installiert wurde und auf dem selben Gerät bereits ein Foto des Judoka vorhanden ist.

Fragen & Antworten

Wieso ist der digitale Judopass notwendig?Der Deutsche Judo-Bund (DJB) hat sich dazu entschlossen, dass eine Digitalisierung notwendig ist. Vorteile sollen eine schnellere und datentechnisch einfachere Möglichkeit der Identifizierung auf einem Wettkampf sowie eine verbesserte Übersicht sowohl für das Mitglied als auch für den Verein sein, unter anderem in Bezug auf den (Prüfungs-)Fortschritt
Was passiert mit meinem alten Judopass?Der Judopass ist und war Besitz des Judoka. Es wird voraussichtlich noch für einige Zeit vom Verein druckbare Jahreslichtmarken geben, die - wie bisher - für eine Aktualisierung des Papierpasses auf den entsprechenden Seiten eingeklebt und abgestempelt werden können. Als Erinnerung kann der Judopass so auch zukünftig noch vom Judoka aufgehoben werden. Notwendig ist dies nach der Digitialisierung aber nicht mehr. Wir empfehlen aber, den Judopass nicht sofort wegzuwerfen, da er aus unserer Sicht immer noch als Nachweis dienen kann, sollten die digitalen Dienste einmal versagen...
Mir ist das zu kompliziert.
Wie und wo bekomme ich Hilfe?
Wir verstehen, dass die Digitalisierung relativ komplex wirkt. Auch ist uns durchaus bewusst, dass die Menüführung auf der Dokume-Webseite und in der Judopass-App nicht sehr intuitiv ist und viele Funktionen erst über mehre Ecken gefunden werden.
Daran können wir als Verein leider nichts ändern, aber wir können bei der Einrichtung unterstützen.
Bitte wendet euch hierfür an Marcel oder Lucas.
Mein Kind hat kein Handy / kein Internet.
Kann es jetzt nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen?
Doch, das ist kein Problem. Die Identifizierung des Judoka erfolgt durch einen QR-Code. Dieser kann durch ein Elternteil (über den Elternaccount) oder vom Trainer (über die Mitgliederliste) angezeigt bzw. ausgedruckt werden.
Ein eigener Kinderaccount ist nicht notwendig. Trotzdem ist vorher eine Digitalisierung des Passes erforderlich.
Ich möchte nicht, dass meine Daten ins Netz / in die Cloud übertragen werden.Das verstehen wir. Da der Deutsche Judo-Bund dies aber verpflichtend eingeführt hat, sind uns hier die Hände gebunden. Es steht jedem Mitglied des Vereins frei, sich gegen eine Datenübermittlung zu entscheiden, allerdings gibt es einige daraus resultierende Konsequenzen. Im Folgenden die vermutlich gravierendsten:
* Das Vereinsmitglied kann an keinem offiziellen Wettkampf mehr teilnehmen, da hierfür eine Mitgliedschaft beim DJB mit digitalem Judopass notwendig ist
* Das Vereinsmitglied kann an keiner Gürtelprüfung mehr teilnehmen, da die Prüfungen einen gültigen, digitalen Judopass erforden und von den Prüfern zukünftig nur noch über die Dokume-App verwaltet werden können
Ich möchte das aber trotzdem nicht.
Zur Not wechsel ich den Verein?!
Die Digitalisierung ist eine Entscheidung des Deutschen Judo-Bundes (DJB).
Die jeweiligen Landesverbände (unter anderem der für uns zuständige NWJV: Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband) sind gezwungen, diese Entscheidung umzusetzen.
Ein Wechsel des Vereins - unabhängig ob in Bad Oeynhausen, in Nordrhein-Westfalen oder sonstwo in Deutschland - hat darauf keine Auswirkungen.

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